Bundesliga – LA Devils gegen die DMV White Tigers – 15.08.2018

AC Landshut Devils sichern sich zum neunten Mal in Folge Finaleinzug in der Deutschen Speedway-Bundesliga – Rivale um den Titel in dieser Saison sind die Wittstock Wölfe. Vor knapp 3.000 Zuschauern erzielten die Gastgeber ein 47:39 gegen die DMV White Tigers mit Topscorer Robert Lambert.

Das Rennen in der Ellermühle begann nach Wunsch für die Devils, als Leon Madsen und Valentin Grobauer das erste 5:1 vorlegten. Spannend für die Zuschauer vor allem das Duell um Platz 2 zwischen Valentin Grobauer und Daniel Spiller, das der Fahrer der Gastgeber nach mehreren Anläufen schließlich mit einem erfolgreichen Überholmanöver auf der Innenseite für sich entschied. Im nächsten Lauf dann mußte sich Martin Smolinski in einem engen Fight Robert Lambert beugen, der momentan in bestechender Form fährt. Und gut ging es weiter für die Devils mit einem 4:2 für Erik Riss und Ronny Weiß gegen Rene Deddens und Marius Hillebrand. Zwar endeten einige Läufe auch unentschieden, an die Gäste abgeben mußten die Gastgeber jedoch nur 2 Heats. Auf ihrer Seite waren das Trio Leon Madsen, Martin Smolinski und Erik Riss an diesem Abend die Erfolgsgaranten mit jeweils 12 Punkten für die beiden letztgenannten und 11 Punkten für den Dänen. Damit bedeuteten glücklicherweise auch der Punktverlust durch die Disqualifizierung von Valentin Grobauer in Heat 11 wegen zweimaliger Bandenberührung sowie die technischen Probleme von Leon Madsen im nächten Lauf keinen größeren Rückschlag.

 

Spannendster Lauf des Abends war sicherlich Heat 12, als sich „Smoli“ und Jakub Jamorg nichts schenkten und der Devils-Kapitän letztlich nur knapp das Nachsehen hatte.

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Speedway GP Challenge 2018

Grand Prix Challenge 2019 in Landshut – Alte Hasen weisen Jungspunde in die Schranken – ADAC unterstützt Investitionen ins Stadion

Kolodziej, Iversen und Lindbäck erringen die drei permanenten Startplätze Es war ein hochkarätiges Starterfeld, das sich am vergangenen Samstag abend den 4.100 Zuschauern bei bestem Speedway-Wetter im Landshuter Stadion an der Ellermühle versammelte, um unter sich die drei festen Startplätze für die Grand-Prix-Saison im kommenden Jahr auszufahren. Während viele auf die jungen Nachwuchstalente wie Piotr Pawlicki, Robert Lambert, Max Fricke oder Jack Holder gesetzt hatten, waren es am Ende jedoch die Fahrer mit Erfahrung in der höchsten Speedwayklasse, die auf dem Siegerpodest standen.

Der Pole Janusz Kolodziej legte mit drei Siegen in seinen ersten drei Läufen vor und war bis zum zweiten Bahndienst der einzige ungeschlagene Fahrer. Auch Niels-Kristian Iversen erwischte einen guten Start mit 8 Punkten, hatte vor allem gleich im ersten Heat einen fulminanten Start-Ziel-Sieg vom gelben Startplatz. Langsamer in Fahrt hingegen kam der Drittplatzierte Antonio Lindbäck, der sich erst mit seinen beiden Siegen in den zwei letzten Durchgängen unter den Favoritenkreis vorschob. Auch Craig Cook zeigte, daß eine etwas durchwachsene Bilanz durchaus noch alle Möglichkeiten offen lassen kann, landete er doch nach den „offiziellen“ 20 Durchgängen punktgleich mit Lindbäck auf Platz 3. Im Stechen sah er lange als der sichere Sieger aus, doch Lindbäck ließ, wie auch schon in den Läufen zuvor, nicht locker und überholte ihn schließlich in der dritten Runde von außen.

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