Bundesliga – LA Devils gegen die DMV White Tigers – 29.07.2016

Finale oho!!!!

AC Landshut Devils ziehen den White Tigers die Klauen und sichern sich den 8. Finaleinzug in Folge.

Gegner noch offen da Stralsund gegen Brokstedt wegen Regens auf 6.August verschoben wurde Die Stahlschuhartisten des AC Landshut haben es mal wieder geschafft – mit einem 54:31 Heimsieg am Freitagabend vor über 2400 Zuschauern in der OneSolar-Arena gegen die DMW White Tigers, sicherte sich der deutsche Rekordmeister den 8. Finaleinzug in Folge. „Jawoll, wir haben das erste Ziel erreicht.

Nach der knappen Auftaktniederlage, haben wir dreimal sehr deutlich gewonnen und gezeigt dass wir ein kräftiges Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden wollen,“ so ein überglücklicher ACL-Coach Jan Hertel nach der Partie. Der Finalgegner sollte eigentlich am Samstag in der Partie Stralsund gegen Brokstedt ermittelt werden, aber das Rennen musste aber wegen Regens auf den 6.August verschoben werden.

Was zunächst für die Devils wie eine Pflichtübung aussah, entwickelte sich am Freitagabend in der ersten Rennhälfte eher zu einer nervenaufreibenden Hängepartie, waren doch die ersten Heats geprägt von zahllosen Frühstarts, Stürzen und Ausfällen.

Schon in Heat 1 verursachte Rene Deddens von den Tigers den ersten Abbruch wegen Frühstarts. Beim Rerun bereits um 15 m versetzt startend, legte der Ex-Devil einen erneuten Frühstart hin und wurde schließlich zum 2. Rerun nicht mehr zugelassen. Hier gingen die Devils zunächst durch einen Heatsieg von Renat Gafurov, vor Valentin Grobauer und Erik Riss in Führung.

In Heat 2 dann eine ähnliche Situation, diesmal zu Ungunsten der Landshuter: Frühstart Härtel, Rerun und 15-m-Strafe für Härtel, schließlich noch ein Sturz von Härtel in der letzten Runde. Dieses Heat endete mit einem 3:3.

Heat 3 dann sah einen Frühstart von Sandro Wassermann, der ebenfalls beim Rerun 15 m weiter hinten starten musste und sich nach beherztem, aber doch besonnenen Kampf noch einen Punkt holen konnte, was dank des Laufsiegs von Mark Riss den Gastgebern zu einem 4:2 verhalf.

In Heat 4 wurde der Rerun durch einen Sturz von Grobauer und Gafurov verursacht; zwar durften alle Fahrer wieder an den Start, Gafurov schied jedoch mit technischen Problemen aus, was den Gästen zu einem 1:5 durch Dilger und Grobauer vor Härtel verhalf.

Dramatisch wurde es in Heat 5 durch einen Abflug von Daniel Spiller, der nach längerer Pause dann erfreulicherweise doch den Weg zum Fahrerlager zu Fuß antreten konnte. Im Rerun bescherten die Riss-Brüder den Gastgebern ein weiteres 5:1.

Nach einem 4:2 in Heat 6 sollte dann Heat 7 die erste des Rennen des Abends sein, bei der es keine Ausfälle oder Reruns gab; auch dieses Heat entschieden die Landshuter 5:1 für sich, was somit bereits 26:16 in der Gesamtbilanz hieß.

In der Folge verflog die hektische Anfangsphase immer mehr und die Dreihelmstädter zogen auf und davon. Nach einem 4:2 und 5:1 in den letzten beiden Finalläufen können die Landshuter nun dank des Endergebnisses von 54:31 auf einen gesunden Punktepuffer blicken. Zwar entscheidet sich erst am 6.August, ob es zum Finale wieder nach Stralsund oder Brokstedt gehen wird, doch Mannschaftskapitän Martin Smolinski geht fest davon aus, dass man die Tabellenführung nicht mehr abgeben und damit den zweiten Entscheidungslauf (voraussichtlich am 3. Oktober) vor heimischem Publikum bestreiten wird und nach zwei Vizemeistertiteln wieder einmal „den Sack zumachen“ kann. Und auch die Verantwortlichen des Clubs zeigten sich hocherfreut: „Sensationell, das ist jetzt der achte Finaleinzug in Folge“, rechnete Vize Gerald Simbeck vor. „Nach dieser guten Saison sollte jetzt auf jeden Fall der Titel her. Das Rennen heute war schon speziell und anfangs auf beiden Seiten sehr hektisch. Glücklicherweise haben aber dann doch noch alle in die Spur gefunden.“ Wie immer konnte sich die Mannschaft vor einer tollen Kulisse präsentieren – knapp 2400 Zuschauer, darunter dank der Zeugnisaktion des Vereins auch sehr viele Kinder und Jugendliche.

„Danke an alle Fans, besonders unseren Fanclub, für die großartige Unterstützung“, so Simbeck weiter.

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