Trans MF Landshut Devils – MSC Wölfe Wittstock – 27.06.2021

Trans MF Landshut Devils stutzen den Wittstock Wölfen die Krallen – Gastgeber gewinnt mit 59 : 30 und schafft damit gute Ausgangsbasis für das Rückrennen in Wittstock am 30. Juli

Es war ein heißer, staubiger und zäher Renntag, doch am Ende war die Freude groß, daß die Trans MF Landshut Devils das erste innerdeutsche Aufeinandertreffen in der Zweiten Polnischen Liga unerwartet deutlich für sich entscheiden konnten.

Der Auftakt gelang nach Maß, als Kai Huckenbeck und Tobias Busch im Rerun mit 5:1 gegen Max Dilger eröffneten. Steven Mauer, der im ersten Durchgang zu Sturz gekommen war, konnte nicht mehr antreten. Doch wie so oft im Speedway, hieß es gleich darauf in einem kuriosen Heat „wie gewonnen, so zerronnen“: der zweite Durchgang begann mit einem Traumstart von Norick Blödorn, mußte aber abgebrochen werden, da Ben Ernst bei einem Überholmanöver von Mario Niedermeier zu Sturz kam. Blödorn mußte im Rerun alleine gegen die Wölfe ran und konnte seinen guten Start nicht wiederholen, ja kam sogar ebenfalls zu Sturz, so daß die Wölfe ein 0:5 errangen und der Gastgeber hinten lag. Das Duo Berge / Smolinski fing die Gäste aber mit einem 5:1 gleich wieder ein; es folgte ein 3:3 mit dem ersten Heatsieg von Michael Härtel für die Devils in dieser Saison, gefolgt von einem weiteren 5:1 durch Dimitri Berge und Tobias Busch. Der Franzose hatte hier einen Katapultstart hingelegt und in Teamarbeit mit Busch den Vorsprung auf 7 Punkte asugebaut. Heat 6 gaben die Devils genauso wie Heat 8 mit 2:4 an die Wölfe ab, Heat 7 sowie 9 bis 14 endeten eindeutig für die Landshuter mit 5:1. Sie ließen sich weder vom Druck der Wölfe – Matic Ivacic in Heat 9 gegen Michael Härtel um Platz 2 oder Sandro Wassermann in Heat 14 gegen Tobias Busch um Platz 2, noch von technischen Problemen mit dem Startband groß verunsichern. Nach gelungenen Starts konnte durch umsichtiges Paarfahren jeweils der Sieg ungefährdet nach Hause gebracht werden. Eine Schrecksekunde gab es in Heat 14, als Tobias Busch mit Erik Riss in der ersten Kurve kollidierte; zwar wurden beide Fahrer zum Rerun zugelassen, Erik Riss schied aber verletzungsbedingt aus. Heat 15 gaben die Devils nochmals mit 2:4 an die Wölfe ab, was aber letztlich nur noch Formsache war. Hier hatte es lange nach einem 3:3 ausgesehen, doch Dimitri Berge wähnte sich nach eigenen Angaben zu früh im Ziel und nahm das Gas weg, so daß Matic Ivacic noch an ihm vorbeiziehen konnte.

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Trans MF Landshut Devils – 7R Stolaro Stal Rzeszów – 13.06.2021

Sommer, Sonne, Siegerlaune – Den Trans MF Landshut Devils gelingt gegen 7R Stolaro Stal Rzeszow endlich der ersehnte erste Sieg in der Zweiten Polnischen Liga

Gastgeber holen mit Unterstützung der Fans verdientes 49:39

Die Trans MF Landshut Devils haben auf das perfekte Szenario gewartet, um ihren ersten Sieg in der Zweiten Polnischen Liga zu feiern – blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, bestes Rennwetter, und erstmals wieder Zuschauer im Stadion, die die Mannschaft nach Kr ften anfeuerten. Endlich wieder Sirenen und Fahnen in der OneSolar Arena an der Ellermühle! Der Auftakt der Devils, die mit Kai Huckenbeck, Valentin Grobauer, Martin Smolinski, Michael H rtel, Dimitri Berge, Norick Bl dorn und Mario Niedermeier angetreten waren, gelang nach Ma . Huckenbeck und Smolinski holten ein 4:2 gegen Adrian Cyfer und Karol Baran. In Heat 2 startete Norick Bl dorn furios von Au en und fuhr einen sicheren Sieg ein; Mario Niedermeier lag lange auf Platz 3, verlor den Punkt aber in der letzten Kurve an Mateusz Majcher. Im nachfolgenden Heat gelang Michael H rtel sein erster 3-Punkte-Lauf in der polnischen Liga, nach hinten abgesichert von Dimitri Berge. Zwar gelang es den G sten dann in Heat 4 mit ihrem ersten Sieg gegen Norick Bl dorn, der am Start einen Aufsteiger hatte und vom letzten Platz nicht mehr nach vorne kam, und Valentin Grobauer auf Platz 2, den Abstand etwas zu verkürzen, doch gingen die Devils mit einem Vorsprung in die erste Bahndienstpause. Dieser schmolz jedoch nach zwei ausgeglichenen Heats davon, als die G ste aus Rzeszow mit David Rempala und Hubert Legowik ein 1:5 aus Sicht der Landshuter einfuhren. Valentin Grobauer war anfangs auf Platz 2 gelegen, konnte diesen jedoch nicht halten; Kai Huckenbeck versuchte auf Platz 4 alles, um zumindest noch einen Punkt zu holen, blieb aber erfolglos, da Au en nichts ging. Schon war der Vorsprung zusammengeschrumpft, es stand 21:21. Nichts für schwache Nerven, oder – wie es Stadionsprecher Michael „Schubi“ Schubert ausdrückte: „Die Spannung knistert unterm Dach am hellichten Tach“…

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Trans MF Landshut Devils vs. Kolejarz Opole – 21.05.2021

Trans MF Landshut Devils erleiden 36:54 Heimschlappe gegen bärenstarken Gegner aus Opole – Team erwischte schlechten Tag auf heimischer Bahn

Die Heimpremiere in der Zweiten Polnischen Liga hatten sich die Verantwortlichen der Trans MF Landshut Devils sicher anders vorgestellt, doch der Gegner am vergangenen Freitag – OK Bedmet Kolejarz Opole – erwies sich in Kombination mit zwei angeschlagenen Spitzenfahrern bei den Devils einfach als zu stark.

Zunächst begann das Rennen ausgeglichen, zur Freude der Gastgeber eröffnete Nick Skorja mit einem Heatsieg, dank einem dritten Platz von Valentin Grobauer gingen die Devils mit 4:2 in Führung. Danach holte Opole dasselbe Ergebnis, die beiden nächsten Heats endeten mit einem 3:3. Ab Heat 5 spielten die Gäste jedoch ihre Stärke aus und zogen mit zwei aufeinanderfolgenden 1:5 aus Sicht der Devils davon. Zwar konnten die Gastgeber dann nochmals auf 4 Punkte verkürzen, doch spätestens ab Heat 10 kippte das Rennen vollends zugunsten der Gäste aus Opole, die sich von da an, Heat 12 ausgenommen, jeden Heatsieg holten und shließlich mit 36:54 den Sieg nach Hause fuhren.

Eine sichere Bank für OK Bedmet Kolejars Opole war diesmal Oskar Polis, der auch in der Ekstraliga am Start ist. Er war mit 13 Zählern punktbester Fahrer des Tages, gefolgt von Jacob Thorssell mit 11 und Andrej Kudrjashow mit 10 Punkten. Das ganze Auftreten dieser Mannschaft macht klar, daß es in dieser Saison mit dem 2020 verpaßten Aufstieg klappen soll.

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